Riots in Kalk? Tod eines Kalker Jugendlichen und „Pariser Verhältnisse“

Vortrag und Diskussion im Rahmen des „Autonomen Aufstandsseminars

im AZ, Wiersbergstr 44.
Donnerstag, 19. April, 20h

Mehr als eine Woche lang hielten Kalker Jugendliche im Januar 2008 mit Protesten die Stadt in Atem. Auslöser war der Tod eines 17-jährigen mit marokkanischem Migrationshintergrund, der bei einer Auseinandersetzung mit zwei weiteren Jugendlichen aus Köln-Kalk tödlich verletzt wurde. Polizei und Staatsanwaltschaft entschieden sehr zügig auf Notwehr, was die Jugendlichen in Kalk aufbrachte. Der vermeintliche Täter wurde als „Deutscher“ wahrgenommen und entsprechende Parteilichkeit der staatlichen Stellen vermutet.

Wenige Wochen zuvor hatte der Ministerpräsident von Hessen im Verbund mit der Bildzeitung einen rassistischen Wahlkampf geführt und drakonische Strafen für „ausländische, jugendliche Gewalttäter“ gefordert. Dem voraus ging eine rassistische Medienhetze anlässlich einer Gewalttat in der Münchner U-Bahn.

Trauer um den Tod des Freundes, Empörung wegen der vermuteten Ungerechtigkeit und Wut über den alltäglichen Rassismus in der Gesellschaft führten zu tagelangen Kundgebungen und Demonstrationen auf der Kalker Hauptstraße. Prompt fantasierten Medien und Politiker_innen „brennende Autos wie in den Vororten von Paris“ herbei, ein riesiges Polizeiaufgebot inklusiver rassistischer Praktiken verschärfte die Situation.

Wir wollen darüber sprechen, wie sich die Jugendlichen organisierten, wie sie „unpolitisch“ politische Forderungen erhoben, sich dem Druck der Polizei nicht beugten und sich als spontan Handelende Gehör und Respekt verschafften. Auch wird es darum gehen, warum die linke Szene der Stadt keinen Bezug zu diesen Jugendlichen aufbauen konnte.

Der Vortrag und Erlebnisbericht wird begleitet von Bildern und Tondokumenten.

Kalk macht dicht 2.0

No way! Den Rassisten-Marsch von Pro Köln erneut verhindern

Für den 28. Januar hat die extrem rechte „Bürgerbewegung“ Pro Köln einen erneuten Aufmarsch in Köln-Kalk angekündigt. Zum dritten Mal innerhalb von nur 10 Wochen ist damit der multikulturelle Stadtteil Demonstrationsziel von Rassisten und Faschisten. Ein kurzer Rückblick:

Bereits am 19. November versuchte Pro Köln die Bevölkerung in Kalk rassistisch aufzuhetzen, indem man gegen „Linksextreme und Kriminelle mit Migrationshintergrund“ wetterte, die angeblich den Stadtteil terrorisieren. An diesem Tag hatte sich ein breites Netzwerk aus verschieden lokalen Gruppen und Initiativen unter dem gemeinsamen Motto „Kalk macht Dicht“ erfolgreich gegen die rechte Propaganda gestellt und deutlich gezeigt, dass Pro Köln im Stadtteil unerwünscht ist.

Am 10. Dezember waren es Neonazis aus dem Umfeld des Kölner Neonazi-Anführers Axel Reitz, die eine Demonstration unter starkem Protest der Bürger und Bürgerinnen in Kalk und Humboldt-Gremberg abhielten. Axel Reitz soll laut einem Bericht des WDR Kontakte zur rechten Terrorzelle des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) gepflegt zu haben, von denen unter anderem der Nagelbombenanschlag in der Köln-Mülheimer Keupstraße verübt wurde. Anmelder dieser Demonstration war René Emmerich aus Köln, der noch bei der Kommunalwahl 2009 für Pro Köln antrat. Hier schließt sich wiederum der Kreis zwischen der vermeintlichen „Bürgerbewegung“ und militanten Neonazis.

Die Ankündigung von Pro Köln zu demonstrieren, „damit Köln auch zukünftig eine liberale, weltoffene und pluralistische Metropole bleibt“, ist eine Farce angesichts solcher personeller Verflechtungen und sich immer wiederholender Kapagnen seitens Pro Köln gegen Moscheen, MigrantInnen, Homosexuelle und all jene, die nicht in ihr menschenfeindliches Weltbild passen.

Wir werden es auch am 28. Januar nicht zulassen, dass RassistInnen in Kalk aufmaschieren können. Wie im November rufen wir dazu auf Kalk dichtzumachen.

Kommt deshalb ab 9 Uhr auf die Kalker Hauptstraße um für ein solidarisches Zusammenleben in Kalk und gegen Rassismus ein Zeichen zu setzen. Sie werden auch diesmal nicht durchkommen!

Achtung! Nazi-Aufmarsch in Kalk diesen Samstag!

Die Nazis vom „Freien Netz“ um den „Hitler von Köln“ Axel Reitz wollen am Samstag, 10.12. ab 12h KalkPost aufmarschieren. Organisiert Euch!
Weitere News folgen.

Sünner verklagt Naturfreundehaus

Brauerei Sünner klagt gegen Ausbau des NFH und blockiert so dessen Jugendarbeit im Stadtteil.

Der Platz im Naturfreundehaus an der Kapellenstraße reicht für die soziale Arbeit des Vereins schon seit langem nicht mehr aus. Deshalb wurde der Umbau des Dachgeschosses geplant, um Platz für einen Jugendraum zu schaffen. Gegen den von der Stadt Köln erteilten positiven Bescheid zur Bauvoranfrage klagt nun die benachbarte Brauerei Sünner vor dem Verwaltungsgericht Köln. Der Fortbestand eines wichtigen sozialen Angebotes in Kalk wird dadurch gefährdet.
Das Naturfreundehaus Kalk macht nicht nur Kinder- und Jugendarbeit in Kalk, sondern ist auch eine Anlaufstelle für Menschen in Not geworden. Neben einer Arbeitslosenberatung, einer Selbsthilfegruppe für AlkoholikerInnen, einem Frauencafé und einer Lebensmittelausgabe hatten wir mehrere Kindergruppen und Jugendtheaterprojekte in 2011. Alles komplett unentgeltlich und ehrenamtlich. Das Haus mit dem Garten ist auch eine kleine grüne Oase mitten in Kalk.
Für den Ausbau des Hauses und die Schaffung eines Jugendraums bekommen wir einen finanziellen Zuschuss von der Stadt Köln in Höhe von 190.000 Euro. Die Stadt Köln hatte von sich aus die Notwendigkeit gesehen, den Stadtteil Kalk sozial weiter zu fördern, gerade in der Jugendarbeit. Wir verstehen uns mit den Nachbarn gut: Kirche, Schreinerei, Privatleute. Keiner hat etwas gegen den Ausbau. Mit einer Ausnahme: Die Brauerei Sünner. Selbst wenn sie die Klage verliert, sorgt sie so dafür, dass sich der Baubeginn verzögert. Diese Verzögerung gefährdet die Finanzierung durch die Stadt Köln.
Die Brauerei befürchtet, dass wir in der Zukunft gegen die mit dem Betrieb der Brauerei und Brennerei verbundenen Immissionen rechtliche Schritte ergreifen könnten. Aber alles was wir wollen ist unser Ausbau. Deshalb haben wir der Firma Sünner unseren Verzicht auf die zukünftige Ausübung etwaiger neu entstehender nachbarlicher Abwehrrechte gegen von der Sünner Brauerei ausgehende Immissionen angeboten (siehe ergänzende Informationen aufam Ende).
Leider gab es darauf eine ablehnende Reaktion, die Firma Sünner bleibt bei ihrer harten Haltung. Wir haben nichts gegen die Brauerei als Nachbarn, im Gegenteil! Aber jeder größere Betrieb sollte auch eine soziale Verantwortung für die Menschen des Stadtteils übernehmen und nicht auch noch ehrenamtliches Engagement behindern.

NFH Kalk, November 2011

Ergänzende Informationen zu Bauvorhaben und Klage

Dezember 2008
Beschluss des Finanzausschusses des Rates der Stadt Köln:
Der Finanzausschuss beschließt, vorbehaltlich eines entsprechenden Förderantrages durch den Verein, die Freigabe in Höhe von 190.000,00 € als einmaligen Baukostenzuschuss für die geplante Erweiterungsmaßnahme der „Naturfreundehaus Köln-Kalk e. V.“, in der Kapellenstraße 9a, 51103 Köln.
Die Freigabe der Mittel erfolgt aus den für 2008 im Rahmen des politischen VN zusätzlich bereitgestellten Mitteln, Teilplanzeile 15 (Transferaufwendungen), im Teilplan 0601, Kinder-, Jugend- und Familienhilfe. 2009/2010 Planungs- und baurechtlicher Klärungsprozess. Der Ausbau soll mit einem hohen Anteil an Eigenarbeit der Naturfreunde erfolgen.

23.09.2009
Schriftliche kategorische Ablehnung der Nachbarschaftszustimmung durch die Sünner-Brauerei.

26.10.2010
Bauvoranfrage für die Aufstockung des Naturfreundehauses Köln-Kalk, Kapellenstraße 9a, eingereicht durch den Architekten Stefan Kühn. Im Vorfeld haben die Naturfreunde Köln und das Bauaufsichtsamt, vertreten durch den Amtsleiter Detlef Fritz, mehrfach versucht, eine einvernehmliche Regelung mit der Sünner Brauerei zu erreichen. Unter anderem wurde in Absprache mit dem Bauaufsichtsamt die geplante Veränderung des Daches zur Grundstücksgrenze reduziert, sodaß ein Abstand von 5m zur Grundstücksgrenze Sünner gehalten wird.

16.02.2011
Positiver Vorbescheid zur Bauvoranfrage durch das Bauaufsichtsamt.

01.04.2011
Klage gegen die Stadt Köln wegen Anfechtung dieses Vorbescheides durch die Firma Gebr. Sünner GmbH & Co. KG, vertreten durch die Gebr. Sünner Verwaltung GmbH, vertreten durch die Geschäftsführerin Astrid Schmitz-Du Mont und den Geschäftsführer Eberhard Fischer, Kalker Hauptstraße 260, 5110 Köln

16.09.2011
Schreiben unseres Rechtsanwalts Eberhard Reinecke an die die Sünner Brauerei vertretenden Rechtsanwälte Westerholt & Herold mit einem erneuten Vorschlag zur Einigung:
„(…) Nichtdestotrotz dürfen wir namens unserer Mandantschaft versichern, dass dieser an einem nachbarschaftlichem Verhältnis mit der Sünner Brauerei gelegen ist. Sie ist daher bereit, Ihrer Partei im Rahmen einer außergerichtlichen Lösung entgegenzukommen. Ein Kompromiss könnte folgendermaßen aussehen:
– Unsere Mandantschaft verzichtet verbindlich auf die zukünftige Ausübung etwaiger nachbarlicher Abwehrrechte gegen von der Sünner Brauerei ausgehende Immissionen, soweit diese Abwehrrechte aus der beabsichtigten Aufstockung des Hinterhauses und damit einhergehender Beeinträchtigungen resultieren. Bei diesem Verzicht wird das aktuell bestehende Maß an Immissionen zugrundegelegt. Der Verzicht gilt nicht, soweit sich die Immissionen der Sünner- Brauerei zukünftig erhöhen.
– Im Gegenzug verpflichtet sich ihre Partei, die Klage gegen den Bauvorbescheid der Stadt Köln zurückzunehmen.“
Dieser Vorschlag wurde von der Firma Sünner abgelehnt (Schreiben vom 22.09.11).

(*) Hintergrund ist folgender: der Naturfreundehaus Köln-Kalk e.V. hatte sich mit einem Brief an die Gastronomiepartner der Sünner Brauerei gewandt und um Unterstützung für das Bauvorhaben gebeten.
Im Wege einer einstweiligen Verfügung wollte die Sünner Brauerei daraufhin ein Verbot der Versendung des Briefes erreichen mit der Begründung, in dem Brief würden unwahre Äußerungen getätigt und die Sünner Brauerei in ihrer Ehre herabgewürdigt. Durch das Landgericht Köln wurde dem Naturfreundehaus Köln-Kalk e.V. letztendlich durch Beschluss aufgegeben, eine bestimmte in dem Brief enthaltene Äußerung zu unterlassen. Wir sind der Auffassung, dass dieses Verbot eindeutig unsere Meinungsfreiheit verletzt und haben daher gegen den Beschluss des Landgerichts Widerspruch eingelegt.

tp zur Drogenpolitik in der Linkspartei

Dass der gesellschaftliche Leidenshaushalt infolge von Alkoholkrankheit das Ausmaß der individuellen und sozialen Zerstörungsfolgen des illegalisierten Rauschmittelkonsums um ein Vielfaches übersteigt, kann man mit lässiger Handbewegung ignorieren.

mehr lesen
http://www.heise.de/tp/blogs/6/150687

Antisemismus oder (legitime) Kritik an Israel?

Podiumsdiskussion

Mittwoch 12.Oktober 2011 | Beginn 19h30 Großes Forum
Alte Feuerwache Köln (Melchiorstr. 3, 50670 Köln)

-> Kerstin Müller (MdB Grüne)
-> Reiner Schmidt (Mitglied der Interventionistischen Linken (IL))
-> Özlem Demirel (MdL Die Linke)
-> Rehzi Malzahn (Somost Kalk)
-> Moderation Pascal Beucker (TAZ)

In den letzten Jahren wurde wiederholt Kritik an der sog. „Kölner Klagemauer“ wegen des Schürens von Ressentiments gegenüber Israel laut. Die „Alte Feuerwache“ wurde wegen vermeintlicher Unterstützung der „Klagemauer“ ebenfalls kritisiert. Als ein Ergebnis dieser Kritik hat sich der Vorstand des Vereins im Dezember 2010 der städtischen Resolution gegen die „Klagemauer“ angeschlossen. Die anschließenden Debatten wurden bisher jedoch im wesentlichen intern geführt und waren auch in der Vereinsöffentlichkeit kaum ein Thema. Wir finden, dass diese Form der Auseinandersetzung weder dem Anspruch der Alten Feuerwache als soziokulturelles Zentrum noch dem Thema gerecht wird. Deshalb möchten wir die Diskussion strukturiert, inhaltlich und vor allem öffentlich
führen. Der Vorstand des Vereins lädt deshalb zu folgender Podiumsdiskussion ein.

Wir erhoffen uns hiervon etwas Aufklärung darüber, warum sich der Streit zu dem Komplex Antisemitismus/Antizionismus/Israelkritik in der Bundesrepublik so verhärtet hat und ob es Möglichkeiten zur
Überwindung gibt. Außerdem wollen wir die Motive von UnterstützerInnen und NichtunterzeichnerInnen der Erklärung abfragen und über folgende Fragen gemeinsam diskutieren: Wie verändert die Shoa den Umgang mit der Politik des Staates Israel für die bundesdeutsche Linke? Wird von uns bei der Bewertung der Politik des Staates Israel ein anderer Maßstab angelegt als bei anderen Nationen?

AZ Köln akut räumungsbedroht!

Liebe Freundinnen und Freunde!

Seit Sonntag Nacht wird uns aus mehreren zuverlässigen Quellen mitgeteilt, dass das Autonome Zentrum Köln am Dienstag morgen oder in den darauf folgenden Tagen geräumt werden soll. Wir nehmen diese Information sehr
ernst – so ernst war es noch nie. Wenn wir das AZ Köln schützen wollen, brauchen wir die Unterstützung von euch allen!

Vor einem halben Jahr sollte das AZ schon einmal geräumt werden. Eine massenhafte Mobilisierung hat damals dazu geführt, dass die Polizei die Räumung abgesagt hat.

Deshalb: Kommt heute (Montag) abend oder Dienstag früh (um 4 Uhr) ins oder vor das AZ! Wir werden nicht zulassen, dass uns unsere Häuser genommen werden!
Leitet diese Info bitte über Verteiler und an eure Freund_innen weiter und kommt vorbei.

Kein Tag ohne!

Um 18 Uhr findet ein Plenum statt, zu dem alle herzlich eingeladen sind.
Bitte beachtet den Aktionskonsens auf unserer Webseite.

Aktuelle Infos immer auf unsersquat.blogsport.eu

Dort erfahrt ihr auch von Aktionen, falls wir die Räumung nicht verhindern können.

Jeden Freitag: Solidaritätsversammlung für die Aufstände, KalkPost

Jeden Freitag um 17h findet eine Solidariätsversammlung auf KalkPost statt, um die Aufständischen in Libyen, Bahrain, Yemen, Marokko, Irak, Iran, Jordanien, Kuweit und anderswo zu unterstützen.
Das Mikrofon ist offen. Die Themen orientieren sich an der aktuellen Lage.
Organisiert von Naturfreunde Kalk und verschiedenen Freund_innen des Aufstands aus Kalk und anderen Stadtteilen.

Nazis schottern! Neonazi-Konzert verhindern!

Kommt zur spontanen [angemeldeten] antifaschistischen Demonstration am
Samstag, den 19. März, ab 18:00 Wiener Platz Köln-Mülheim!*

Am Samstag, den 19. März wollen Neonazis aus Köln und NRW im Kölner Norden ein Rechtsrock Konzert veranstalten. In der letzten Zeit versuchen Rechtsradikale wieder vermehrt in Köln Fuß zu fassen. So veranstaltete das sog. „Freie Netz Köln“ Ende 2010 eine NRW-weite Abend-Veranstaltung in einer Kneipe in Neu-Ehrenfeld. Zusätzlich erscheinen immer mehr Nazi-Sticker und Schmierereien im Stadtbild. Es kommt auch vermehrt zu Übergriffen gegen
Andersdenkende.

Kommenden Samstag will nun die Nazi-Party-Reihe „Boots only Party im Rheinland“ in Köln ihr Unwesen treiben und Aufstacheln zu Rassismus und Gewalt. Unter anderem soll die Neonazi-Band NON PLUS ULTRA aus Düsseldorf aufspielen, die offen erklären was ihr Anliegen ist: „Wir sind Non Plus Ultra – Kurz und Bündig, Rechtsradikal… Bambule, Randale, Rechtsradikale…“1

Den Nazis muss jetzt und hier klar gemacht werden, dass sie in Köln ihre widerliche Propaganda nicht frei verbreiten können, ohne auf breiten Widerstand zu stoßen! Ziel ist es, ein gesellschaftliches Klima zu schaffen, in dem es FaschistInnen nicht möglich ist im öffentlichen Raum schadlos in Erscheinung zu treten. Dass neonazistisches Denken und Handeln in nicht wenigen Punkten eine Zuspitzung alltäglich vorhandener grundlegender Strukturen und Einstellungsmuster darstellt, muss dabei immer wieder betont werden.

Doch genau so, wie der Atomausstieg immer noch Handarbeit ist, ist es auch der Kampf gegen faschistische Strukturen – es ist an uns allen, Köln nicht den Nazis zu überlassen.

Organisiert den antifaschistischen Selbstschutz!

Kommt zur spontanen [angemeldeten] antifaschistischen Demonstration am Samstag, den 19. März, ab 18:00 Wiener Platz Köln-Mülheim!

Kundgebung gegen Atomanlagen, Montag 18 Uhr Rudolfplatz

Nach 25 Jahren ist es wieder soweit: mehrere AKW in Japan sind unkontrollierbar geworden. Im AKW Fukushima („Glückliche Insel“) 1 kam es zu eine Explosion und zu einer Kernschmelze. Der GAU („Größter anzunehmender Unfall“) ist wieder da. Was mit den anderen AKW ist, wird nicht mitgeteilt.
Wie immer, wenn das eintritt, vor dem wir gewarnt haben, bekommt die Anti-Atomkraft-Bewegung nun wieder etwas Aufmerksamkeit. Und die werden wir nutzen – wir werden uns am *Montag, 14.03.2011 um 18.00h auf dem Rudolfplatz in Köln* treffen, weil wir die Schnauze gestrichen voll haben. Atomkraft ist nicht sicher, sie war es nie und wird es nie werden!

Japan hat angeblich mit die sichersten Atomanlagen der Welt – diese Aussage zeigt wieder, dass es eines bei Atomanlagen nie geben wird – wirkliche Sicherheit. Atomkraftwerke sind immer tickende Zeitbomben, die zusätzlich während ihrer gesamten Aktivität Radioaktivität an die Umgebung abgeben, die immer für Krankheit und geschädigte Erbinformationen in der gesamten Natur sorgen. Keine Atomanlage, egal wo, war jemals wirklich sicher.
Was wir jetzt erleben, kennen viele von uns noch vom Desaster von Tschernobyl: Es wird verharmlost, belogen und schöngeredet. Statt dass informiert wird, wird beschwichtigt. Wir werden uns stattdessen selbst zusammenfinden, uns informieren und unserer Wut Ausdruck verleihen, denn wir haben keine Lust mehr, von Politik und Wirtschaft belogen und eingelullt zu werden.

Für den sofortigen Atomausstieg!
Für die sofortige Stillegung aller Atomanlagen!
WELTWEIT!

Kommt vorbei, denkt euch eigene Dinge aus und schickt diese Nachricht
weiter.
Wir sehen uns auf dem Rudolfplatz!