Archiv für Januar 2008

Iran, Mythos und Realität

Staat und Gesellschaft jenseits von westlichen Sensationsberichten

Vortrag und Diskussion mit dem Autor des gleichnamigen Buches Peyman Jahaver-Haghighi.

Im NaturfreundInnenhaus Kalk, am 30.01.2009 um 19h.

Kaum ein anderes Land in der Welt sorgte in den letzten 30 Jahren für so viele Überraschungen im Westen wie der Iran. Dies ist zum Teil einer selektiven Berichterstattung von Massenmedien geschuldet, die zu einem verzerrten Blick auf die iranische Gesellschaft führt. Der Autor setzt sich mit gängigen Annahmen, Klischees und Vorurteilen über den Iran kritisch auseinander. Durch eine Fülle von Informationen werden einerseits das repressive politische System und andererseits die verbreitete Demokratiebewegung im Iran vorgestellt. Außerdem werden die US- und EU-Politik bezüglich des Iran unter die Lupe genommen. Aktuelle Medienthemen, wie die iranische Außenpolitik, der Atomstreit sowie die Aufgaben der weltweiten Friedensbewegung in diesem Streit lassen sich differenzierter in einem anderen Licht betrachten. Dabei geht es um eine kritische Darstellung der politischen Strukturen und der gesellschaftlichen Verhältnisse im Iran.
Über den Autor
Dr. Peyman Javaher-Haghighi
kommt selbst aus dem Iran und analysiert seit Jahren die Entwicklung der iranischen Gesellschaft. Er ist Lehrbeauftragter im Fachbereich Politische Wissenschaft der Leibniz Universität Hannover. Seine Fachgebiete: Interkulturelle Bildung und Internationale Beziehungen, insbesondere die Region des Nahen und Mittleren Ostens. Lehr- u. Forschungsschwerpunkte – Internationale Beziehungen, insbesondere Naher und Mittlerer Osten – Geschichte der Gewerkschaftsbewegung – Integration der MigrantInnen

Veranstaltet von Talash, Verein „Solidarität mit den iranischen Arbeitern“ und SOMOST.