Nebenher...

Kundgebung gegen Atomanlagen, Montag 18 Uhr Rudolfplatz

Nach 25 Jahren ist es wieder soweit: mehrere AKW in Japan sind unkontrollierbar geworden. Im AKW Fukushima („Glückliche Insel“) 1 kam es zu eine Explosion und zu einer Kernschmelze. Der GAU („Größter anzunehmender Unfall“) ist wieder da. Was mit den anderen AKW ist, wird nicht mitgeteilt.
Wie immer, wenn das eintritt, vor dem wir gewarnt haben, bekommt die Anti-Atomkraft-Bewegung nun wieder etwas Aufmerksamkeit. Und die werden wir nutzen – wir werden uns am *Montag, 14.03.2011 um 18.00h auf dem Rudolfplatz in Köln* treffen, weil wir die Schnauze gestrichen voll haben. Atomkraft ist nicht sicher, sie war es nie und wird es nie werden!

Japan hat angeblich mit die sichersten Atomanlagen der Welt – diese Aussage zeigt wieder, dass es eines bei Atomanlagen nie geben wird – wirkliche Sicherheit. Atomkraftwerke sind immer tickende Zeitbomben, die zusätzlich während ihrer gesamten Aktivität Radioaktivität an die Umgebung abgeben, die immer für Krankheit und geschädigte Erbinformationen in der gesamten Natur sorgen. Keine Atomanlage, egal wo, war jemals wirklich sicher.
Was wir jetzt erleben, kennen viele von uns noch vom Desaster von Tschernobyl: Es wird verharmlost, belogen und schöngeredet. Statt dass informiert wird, wird beschwichtigt. Wir werden uns stattdessen selbst zusammenfinden, uns informieren und unserer Wut Ausdruck verleihen, denn wir haben keine Lust mehr, von Politik und Wirtschaft belogen und eingelullt zu werden.

Für den sofortigen Atomausstieg!
Für die sofortige Stillegung aller Atomanlagen!
WELTWEIT!

Kommt vorbei, denkt euch eigene Dinge aus und schickt diese Nachricht
weiter.
Wir sehen uns auf dem Rudolfplatz!

Solidarität mit den Aufständischen in Libyen!

Gaddafi, verpiss Dich! Schluss mit den Massakern!



Libyan Revolution – Take Whats Yours
Hochgeladen von libyansrevolt. – Nachrichtenvideos top aktuell.

From Kairo back to Teheran

2009 haben die Menschen im Iran damit angefangen. Nach zwei Regimestürzen in Tunesien und Ägypten: kommt die Welle zurück?
Große Protestdemo in Teheran am Montag, 14.Februar (25. Bahman iranischer Kalender). Nieder mit der islamischen Republik Iran!
Kario teheran

Tunesien zwischen Revolte und Revolution

Diskussionsveranstaltung mit Helmut Dietrich und Detlef Hartmann zu den Entwicklungen in Tunesien und aktuellen und kommenden Aufständen in Nordafrika.
Freitag, 11.02.2011, 19h
Naturfreundehaus Kalk

Supported by Antifa AK Cologne.

Der Norden Afrikas gleicht einem Pulverfass: Seit Mitte Januar erreichen uns täglich Nachrichten und Bilder von Streiks, Aufständen und Staßenschlachten. Die junge Bevölkerung in Tunesien und Algerien haben die Kämpfe eröffnet, mittlerweile wird auch in Ägypten revoltiert.

Die Revolte in Tunesien zeigt, wie schnell es gehen kann. Tagelange Straßenschlachten begannen am 17. Dezember mit der Verzweiflungstat eines diplomierten Erwerbslosen namens Mohamed Bouazizi, der sich in der Stadt Bouizid vor dem Gebäude der Provinzveranstaltung selbst anzündetet. In den folgenden Wochen breiteten sich die Proteste in Form von Demonstrationen, Riots und Streiks in mehreren Städten aus und führten am 14. Januar zur Flucht des längjährigen Regimepräsidenten Ben Ali nach Saudi Arabien. Schnell konstituierte sich nach seiner Flucht eine Übergangsregierung, die zum größten Teil aus den Eliten des alten Regimes bestand. Tägliche Demonstrationen stellen weiterhin diese Übergangsregierung in Frage und fordern ihre komplette Auflösung. Die Revolte in Tunesien löste auch in Algerien und weiteren Staaten der Region soziale Proteste aus.

Bei der Veranstaltung wollen wir uns die Chronik und den Charakter dieser Proteste anschauen und ihre Bedeutung für Tunesien selbst aber auch für andere Staaten der Region untersuchen. Was sind die Möglichkeiten dieser Bewegungen, die von unten entstehen? Aber auch ein breiterer Fokus ist von Interesse: Welche ist die “diplomatische” Rolle Europas bzw. einzelner europäischer Staaten in der politischen Unterstützung von Regimes eines Ben Alis, Mubarak und Gaddafis? Wie steht der “Rest der Welt” zu den Geschehnissen in Nordafrika?

Zur Geschichte und Theorie der oekosozialistischen Bewegung

Donnerstag, 13. Januar 2011 um 20 Uhr

Zur Geschichte und Theorie der ökosozialistischen Bewegung in den 70er und 80er Jahren
Referent: Michael Barg

In den 1970er und 1980er Jahren gab es in der BRD eine starke Ökologiebewegung, deren linker Flügel Ökologie und Sozialismus zueinander bringen wollte. Unser Referent beschreibt aus eigener Erfahrung diese ökosozialistische Bewegung. Deren Geschichte ist in Anbetracht des Klimawandels und einer sich neu entwickelnden Ökologiebewegung heute wieder von besonderem

Ort: Naturfreundehaus Kalk, Kapellenstr. 9a, 51103 Köln-Kalk

Eine Veranstaltung der NaturfreundInnen Köln-Kalk

Religionskritik am Dreikönigstag

Kritik der Religion und Esoterik.
Rationale und irrationale Kritik der Naturwissenschaften.

Da der übliche Termin am Nikolaustag dieses Jahr leider ausgefallen ist, holen wir es einen Monat später am Dreikönigstag nach.

Manuel Kellner stellt sein Buch „Kritik der Religion und Esoterik“ (erschienen im Schmetterling Verlag) vor.

Am Donnerstag, den 6. Januar 2011 um 19 Uhr im Natufreundehaus Kalk, Kapellenstr. 9a, 51103 Köln

Feministische Arbeitskritik

Redebeitrag der Gruppe dissident Marburg auf der 1. Mai Vorabend Demo in Frankfurt/Main.

Lesenswert.

Wünschenswert wäre, wenn diese Einwände von den vielen männlichen Ökonomie-Theoretikern mal erstgenommen und in ihr Gedankenwerk eingebaut würden.

Nur gegen Lohnarbeit? Das reicht uns nicht!

Bremen: Kämpfe einer „anderen Arbeiter_innenbewegung“

Eine Ver­an­stal­tung von: Info­la­den Schwarz Auf Weiss und Antifa AK

30.11.2010 19h, Natur­freun­de­haus Köln-​​Kalk

“Als Aus­druck kapi­ta­lis­ti­scher Pro­duk­ti­ons­ver­hält­nisse ist die Arbei­ter­be­we­gung zugleich eine Bewe­gung von Arbei­tern die ihr Klas­sen­be­wusst­sein inner­halb der kapi­ta­lis­ti­schen Markt­ver­hält­nisse zu ent­wi­ckeln haben. Die all­ge­meine Kon­kur­renz schließt die der Arbei­ter unter­ein­an­der in sich ein. Obwohl die vie­len Kapi­tale das Gesamt­ka­pi­tal bil­den, tritt das Kapi­tal nicht als Gesamt­ka­pi­ta­list auf, und obwohl alle Arbei­ter die Gesamt­ar­beit leis­ten, gibt es kei­nen Gesamt­ar­bei­ter. Aber was immer sich aus der Kapi­tal­kon­kur­renz und der Kon­kur­renz um die Arbeits­plätze erge­ben mag, die Repro­duk­tion der kapi­ta­lis­ti­schen Gesell­schaft bleibt stets die Repro­duk­tion kapi­ta­lis­ti­scher Pro­duk­ti­ons– oder Klas­sen­ver­hält­nisse, auf denen die Markt­ver­hält­nisse beruhen.“ – Paul Mat­tick, Die „andere“ Arbei­ter­be­we­gung von Karl Heinz Roth, 1975

“Es herrscht Klas­sen­kampf, meine Klasse gewinnt, aber das sollte sie nicht.” – War­ren Buf­fet, Juni 2005

Nichts scheint anno 2010 in der BRD ana­chro­nis­ti­scher zu sein, als vom Klass­sen­kampf, der Pro­le­ta­ri­sie­rung oder gar vom wil­den Streiks zu reden, aber gerade darum machen wir es trotz­dem. So wahr die lin­ken Beschwö­run­gen der Klas­sen­kampf­zi­tate War­ren Buf­fets auch sein mögen, so wahr ist wie­derum, dass die Radi­kale Linke weder in den Betrie­ben noch in ande­ren sozia­len Kon­flik­ten Ein­fluss hat, noch dass Sie die­sen Zustand auf­zu­he­ben bestrebt ist.

Doch im hohen Nor­den fan­den sich wie­der jene “ewig Gest­ri­gen”, die sich par tout Ent­las­sun­gen, Lohn­drü­cke­rei und Aus­la­ge­run­gen nicht gefal­len las­sen. Streiks, Blo­cka­den und Beset­zun­gen sind Aus­druck des kol­lek­ti­ven Lern­pro­zes­ses von Bre­mer “Kol­le­gin­nen” aus ver­schie­de­nen Betrie­ben, die sich selbst­stän­dig ver­netzt haben, um den Angrif­fen des Kapi­tals etwas entgegenzusetzen.

Akti­vis­tIn­nen aus einem selbst orga­ni­sier­ten über­be­trieb­li­chen Gesprächs­kreis berich­ten über diese Vor­gänge in Bre­men. In der anschlie­ßen­den Dis­kus­sion ver­su­chen wir der Frage nach­zu­ge­hen, was am “Klas­sen­kampf von unten” viel­leicht doch noch dran ist.

Lucio — Anarchist, Bankräuber, Fälscher, Maurer.

Baustelle Revolution –
Veranstaltung mit Lucio Urtubia.

Dienstag, 19. Oktober, 19:30 Uhr
im Naturfreundehaus Köln-Kalk

In Zusammenarbeit mit dem Jugendclub Courage e.V.
Eintritt frei

Lucio war aktiv im militanten Widerstand gegen die Franco-Diktatur und hat Banken überfallen. Er hat Che Guevara getroffen und den Mai 1968 in Paris erlebt. In seinen Fälscherwerkstätten wurden für GenossInnen und Verfolgte Papiere aller möglichen Länder gedruckt. Opfer seines größten Coups war die Citibank. Lucio und seine Freunde druckten zentnerweise deren Travellerschecks nach und erbeuteten damit Millionen für den internationalen Widerstand. Die Fälschungen tauchten auf der ganzen Welt auf und waren so gut, dass sie in den Filialen nicht erkannt werden konnten. Lucio wurde 1980 mit einem Koffer voll gefälschter Schecks verhaftet. Aber obwohl er im Knast saß, tauchten weiterhin überall die Fälschungen auf. Um dem Spuk ein Ende zu bereiten, sah sich die Citibank schließlich gezwungen, mit dem Arbeiter und Anarchisten zu verhandeln und auf seine Bedingungen einzugehen: Sie verzichtete auf die Strafverfolgung und zahlte noch einmal eine ordentliche Summe – im Gegenzug übergab ihnen Lucio die Druckplatten.

Während er die Bewegungen mit Papieren und Geld versorgte, verdiente Lucio den eigenen Lebensunterhalt mit seiner Arbeit als Maurer und Fliesenleger. Jeden Morgen erschien er pünktlich auf der Baustelle. Nur wenige wussten von seinen nächtlichen Aktivitäten. Erst im Ruhestandsalter brach er sein Schweigen. 2007 erschien im Baskenland ein Film über ihn:

Lucio – Anarchist, Bankräuber, Fälscher, aber vor allem … Maurer.
von Jose Mari Goenaga und Aitor Arregi (sp./fr. mit dt.UT, 93 min)

2008 erschien im baskischen Verlag Txalaparta seine Autobiografie, die jetzt auch in deutscher Übersetzung vorliegt:
Lucio Urtubia
Baustelle Revolution – Erinnerungen eines Anarchisten.
Aus dem Spanischen von Alix Arnold und Gabriele Schwab.
Assoziation A, Berlin / Hamburg 2010.
ISBN 978-3-935936-84-2 | 256 Seiten | 19.80 €
www. assoziation-a.de

Bei der Veranstaltung werden Ausschnitte aus dem Film gezeigt.

Ökosozialismus – das geht!

Donnerstag, 14. Oktober, 20 Uhr
Referent: Klaus Engert

Schon lange ist bekannt, dass ein grundlegender Wandel in der Umweltpolitik nötig ist, geschehen ist bisher nichts. Da Kapitalismus und Nachhaltigkeit nicht miteinander vereinbar sind, stellt Klaus Engert – Autor des Buches „Ökosozialismus – das geht!“ – das ökosozialistische Konzept als Alternative vor.

Ort: Naturfreundehaus Kalk, Kapellenstr. 9, Köln-Kalk

Eine Veranstaltung der NaturfreundInnen Köln-Kalk